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Geschichte

Die Entwicklung der Kegelsportstätte
im Sächsischenkrankenhaus Großschweidnitz


 

1902erbaut als Einbahnanlage


 
In unserem Ort Großschweidnitz treibt man seit 1904 Sport.
Bereits damals fanden sich Männer und Frauen, die sich um die Jugend kümmerten und ihnen den hohen Wert des Sportes beibrachten. Zwei Kriege gingen auch hier in Großschweidnitz nicht spurlos

vorüber. Vor allem der letzte Krieg, mit seinen großen Leiden, zerriss das Sportliche Leben und die Erfolge. So ist es mit eine Folge der Zeit des Faschismus, dass die wertvollen Unterlagen von über 40 Jahren Sport verloren gingen. Alle Nachforschungen waren erfolglos. Denn auch in dieser Zeit gab es Erfolge, trotz Mängel und so mancher Wünsche, die nicht erfüllt wurden. In diesem Dokument beginnen wir von der Neugründung der Demokratischen Sportbewegung.
So sind unsere alten Sportler nicht vergessen. Sie waren beim Aufbau der neuen Sportbewegung dabei. Ja, mit 60 Jahren nahmen sie nochmals aktiv teil, als wir sie riefen! Einer von diesen schämte sich der Tränen nicht, als er

sagte: "So wie ihr heute Sport treibt, das war unser Traum, mögen sich die Sportler dieser großen Unterstützung stets bewusst sein".  Die erfolgreiche Entwicklung, die hier aufgezeigt wird, war möglich durch das Bestehen der Demokratischen Sportbewegung, durch die Gesetze zur Förderung der Jugend, des Sportes, der vorbildlichen Unterstützung unserer volkseigenen Betriebe und den großen Leistungen seiner Werktätigen!

1902

1948- Gründung der Sektion Kegeln -


InstandsetzungWertumfang:

16.000 M.


 

Der 28. August 1949, ein historischer Tag für den Sport in Großschweidnitz, denn es wurde die erste Betriebssportgemeinschaft auf dem Lande im Kreis Löbau gegründet.


Ein politisches Bekenntnis auch im Sport, nach der Gründung der Demokratischen Sportbewegung
1948, die neuen und großen Aufgaben mit zu verwirklichen.
Wegbereiter war das Fachkrankenhaus, das 1948 für seine Beschäftigten als Beispiel das 1. Betriebssportfest mit großem Erfolg durchführte.
Mit den 3 Betrieben in Großschweidnitz:
Fachkrankenhaus - VEB Leinenindustrie und VEB Holz und Kunststoff die als Trägerbetrieb sich bereitfanden, wurde in einer stürmischen Mitgliederversammlung nach harter Überzeugungsarbeit
die BSG "EINHEIT" Großschweidnitz gegründet.
 
1950-1951 wurde nach der Gründung der Sportvereinigung MEDIZIN in der DDR, unsere BSG auf den Namen BSG MEDIZIN Großschweidnitz umbenannt.

1954Umbau zu einer 2 Kammer - Bahnanlage


Wertumfang:

36.000 M.2150 NAW-Std.

Am 4. September wird eine neue Doppelkegelbahn in Großschweidnitz eingeweiht. Es ist eine der besten Bahnanlagen im Kreis Löbau. Die Bahn wird dem Leistungsanstieg unserer Kegler voll gerecht. Die Sportler, die Keglerinnen und Kegler gaben dieser herrlichen Bahn den Namen ihres Sportfunktionärs:


Heinz - Bahner - Kampfbahn

Index:
NAW - Nationales Aufbauwerk

(mehr dazu hier ...

(Weiterleitung zu WIKIPEDIA)

)

1954__1_
1954

1961Umbau zu einer Doppelbahn


Wertumfang:

58.000 M.4050 NAW-Std.

Endlich konnte ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gehen, die vorhandene Doppelkegelbahn so umzubauen, dass sie den heutigen Erfordernissen entsprechend den Leistungen im Kegelsport gerecht wird. Wenn die Kegelsportler nach Großschweidnitz kommen, dann

werden wohl alle staunen, was hier in knapp acht Wochen Bauzeit geschaffen wurde. Sie können die hier gebrachten Leistungen am besten einschätzen. Der Trägerbetrieb Krankenanstalten, hier besonders die

beiden Kollektive "1. Mai", "Metall-Bau", schufen im Nationalen

Aufbauwerk ohne viel Aufsehen in gemeinsamer Arbeit eine würdige Sportstätte. Der Entwurf und die Bauleitung lag, wie bei so manchen Sportstätten, die in Großschweidnitz seit Bestehen unserer DDR entstanden, in den

Händen von Genossen Heinz Bahner. Er hat seit seiner verantwortlichen Tätigkeit als Technischer Betriebsleiter der Krankenanstalten und seit dem Bestehen der BSG als ihr BSG-

Leiter durch seine Initiative Beispielhaftes im Betrieb, vor allem zum Wohle des Sportes geschaffen. Es war wieder eine große Aufgabe, an die er sich mit den Sportlern heranwagte, noch in so einer begrenzten

Zeit. Viele Arbeiten wurden im Nationalen Aufbauwerk durchgeführt. Allen voran der Sektionsleiter im Kegeln,

Sportfreund Ernst Pillack, mit über 240 NAW- Stunden. Der Tag der Eröffnung dieser herrlichen Sportstätte war ein Feiertag. Viele Sportler, Aufbauhelfer und Gäste kamen. Besonders freudig wurde

der Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates des Kreises Löbau, Genosse Heinz Kubach begrüßt. Er wies in seiner Begrüßungsansprache besonders darauf hin, welch beispielhaften Beitrag hier alle Sportler und Aufbauhelfer

geleistet haben.  "Ohne Forderungen, beseelt, etwas Richtiges und Notwendiges zu tun, habt ihr begonnen, und heute freuen wir uns gemeinsam über das für die Gesellschaft, für den Sport geleistet und geschaffene Werk." So war die überreichte Geldprämie zur Anschaffung von Sportgeräten als Anerkennung für die geleisteten NAW-Stunden ein gutes Zeugnis für den Rat des Kreises, der solche Leistungen auch in einem kleinen Ort richtig einzuschätzen wusste.

1961
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1972Umbau zu einer 4 Bahnen Anlage


Wertumfang:

210.000 M. 8030 NAW-Std.


 

Die freiwilligen Arbeitsstunden vom 17.04.1971 - Mai 1972!


 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

 
und 58 weitere Helfer mit 1584  Std. die mitgeholfen haben.
Somit wurde ein gesamter freiwilliger Std. 8030.
 

Auf vier neuen Bahnen in die Vollen


Festliche Einweihung einer Kegelsportanlage


 

120 Sportlerinnen und Sportler unseres Kreises waren am 27. Mai 1972
die ersten, die auf der neuen Vierbahnanlage in Großschweidnitz in die Vollen schoben.
 
  Großschweidnitz. Genau 20 Jahre nach Einweihung des Otto-Buchwitz-Stadions wurde in Großschweidnitz eine weitere Sportstätte ihrer Bestimmung übergeben. Auf einer Vier-Bahnen- Asphaltanlage rollen die Kugeln. Aber nicht nur bei den Leistungssportlern, sondern auch die Volkssportler sind Nutznießer dieser Anlage. In einjähriger Bauzeit entstanden die Bahne, zu denen die einheimischen Sportler mit 8030 freiwilligen Arbeitsstunden ihren Beitrag leisteten. Sie fanden im Trägerbetrieb, dem Fachkrankenhaus Großschweidnitz, dem Rat der Gemeinde, dem Rat des Kreises Löbau  und weiteren Betrieben wirksame unterstützten. Der gemeinsame geschaffene Wert dieser Sportstätte, die mit die schönste im Kreis Löbau ist, beträgt  

210.000 M. (= 105.000 DM = 53.685,65 €)

dies ist mal eine Vorstellung wie viel Geld in diesen Umbau gesteckt wurde.

 

SZ 1972


 

Vom Rat der Gemeinde, Rat des Kreises Löbau, der Fa. Fröde Großschweidnitz erhielt man

30.000 M.


 
Die Handwerker des Fachkrankenhauses, Handwerker des Ortes, die LPG und eine Patientenkolonne halfen mit einen Wertumfang von

30.000 M.


 
Das Fachkrankenhaus als Trägerbetrieb der BSG MEDIZIN stellte Material aus Reserven und übernahm Kosten für Handwerker und Material in einem Wertumfang von

50.000 M.


 
Die geleisteten freiwilligen Arbeitsstunden von 8030 Std. haben einen Wertumfang von

100.000 M.


 
Der neugeschaffene Wert entsprechend der Größenordnung des im umbauten Raumes beträgt

210.000 M.

1989/90Neue Automatik von Vilati mit Kunststoffbelag


Wertumfang:

270.000 M.


 

Neue Bahn in Großschweidnitz


Was lange währt, wird gut, heißt es in einem Sprichwort. Am vergangenen Sonnabend war es endlich soweit. Die modernisierte Kegelbahn der Großschweidnitzer Medizin - Männer wurde eingeweiht. Mit

neuen Kunststoffbahnen und modernster Aufstell- und Zählautomatik ausgerüstet, ist sie ein wahres Schmuckstück geworden.


 
 
 
Übergabe - Einweihung der neuen Bahnanlage:


 

Viele Gäste kamen
und waren nach der
Eröffnung dabei,die neuen Bahnen-
Automatik zu testen.

Die ersten Kugeln laufen:

1997Sanierung der gesamten Kegelsporthalle außer
Kunststoff und Automaten

fi1999Erneuerung der Kunststoffbahnen
Gefördert durch d. Freistaat Sachsen, dem SKH, der Gemeinde u. durch Eigenmittel d. Sportler v. Großschweidnitz
Wertumfang:

33.580 DM483 freiw. Std.

1990__3_
1990__1_
1990__2_

2011Erneuerung der ElektronikWertumfang:

18.000 €
10.000 €

übernahm das SKH


5.000 €

Anonymer Spender


3.000 €

Spenden vom Verein (Abt. Kegeln), Firmen und privat Personen

Pillack, Ernst

1426

Std.

Pillack, Ullrich

263

Std.

Bahner, Heinz

976

Std.

Jahn, Helmut

188.5

Std.

Hiller, Werner

Std.

Herbrich, Manfred

169

Std.

Günther, Werner

533

Std.

Hiller, Peter

149

Hentschel, Gerhard

514.5

Std.

Hirche, Werner

144

Std.

Winter, Erich

457.5

Std.

Ziesche, Jürgen

Std.

Pappert, Werner

333

Std.

Mai, Walter

122

Std.

Schneller, Günter

305

Std.

Pappert, Claus

103

Std.

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